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Liebe über den Tod hinaus
Geschrieben von Admin | Donnerstag, 24. Februar 2011
Nach dem Tod eines Familienmitgliedes kommen auf die Angehörigen zahlreiche Aufgaben zu, denen sie sich in der Trauerphase nicht widmen wollen. Sich mit dem Dahinscheiden einer vertrauten Person aber auch mit dem Tod im Allgemeinen auseinandersetzen zu müssen, ist keine leichte Aufgabe und erfordert einen langen Prozess der Trauer.
Wenn die schlimmste Phase überwunden ist, wächst in vielen Menschen der Wunsch die Grabesstätte des Verstorbenen aufzusuchen. Hier können Trauer und Leid aber auch gemeinsame Erinnerungen vorgebracht werden und die Vergangenheit zur Ruhe kommen.
Viele Menschen empfinden die Grabesstätte damit als einen Ort, an demAngehörige den Verstorbenen wieder nahe kommen können. Daher legen sie auf die Pflege besonderen Wert. Eine Grablaterne ist ein Symbol für Wärme und Liebe, aber auch für Erinnerung. Oftmals begleitet die Grablaterne nur die erste Zeit nach der Beerdigung und wird später durch die Lieblingsblumen des Toten ersetzt. Doch in manchen Fällen glüht die Grablaterne jeden Abend über mehrere Jahre hinweg. Ob nun die Blumen oder die Grablaterne als Symbol verwendet wird, mag Geschmackssache sein. Doch egal für welche Gestaltung sich die Angehörigen erscheinen: Sowohl das flackernde Kerzenlicht der Grablaterne als auch frische Blumen zeugen von einer Liebe, die weit über Leben und Tod hinaus geht.